Ja, ich hab den Blog mal wieder schlüren lassen…
Also, Anfang Februar war ich für zwei Wochen in Tasmanien.
Es ist landschaftlich wirklich wunderschön. Zumindest soweit ich das beurteilen
kann, da es ohne eigenes Auto schwer ist herumzukommen. Das wirkt sich auch auf die Backpacker aus. Alle sind schon ein wenig älter und man
trifft überall Hardcore-Hippies.
Oder Inder. Mein letztes Hostel in Hobart war nämlich ein
Volltreffer! Nichtahnend habe ich im Visitor-Center der Stadt für drei Nächte
gebucht und bin dann in einem Hostel, vollgestopft mit indischen Männern,
gelandet durch das laute indische Musik schallte, da die indischen Männer auf
ihrem Handy indische Filme mit indischer Musik – natürlich ohne
Kopfhörer – geschaut haben. Wohlgefühlt habe ich dort zwar bestimmt nicht, aber
die ganze Situation war doch irgendwie recht lustig ;)
Neben Klein-Indien war ich noch in einigen anderen Städten
und Nationalparks, bin wieder mal viel gehikt, habe wirklich nette Leute
getroffen, bayrisches Brot gegessen und das erste Känguruh gesehen, das sich aber
leider nur als Wallaby herausstellte.
Bayrisches Brot auf dem Salamanca Markt in Hobart
Der ins Wasser gefallene Aufstieg auf den Mount Wellington
Cradle Mountain NP
Wine Glass Bay NP
das erste Känguruh lässt noch auf auf sich warten...
Hobart - da macht es doch Spaß orientierungslos mit einem viel
zu schweren Backpack nach einem Hostel zu suchen
Wieder zurück in der Familie, war ein paar Tage später
mein Geburtstag, den ich mit einer anderen Backpackerin gemütlich in der Stadt
und am Yarra-River verbracht habe. Abends bekam ich dann von meiner Gastfamilie
eine kleine Cupcaketorte inklusive Ständchen und wurde zum Essen eingeladen.
Den Tag darauf habe ich mich mit meinem eigenen
Geburtstagsgeschenk überrascht und durfte System of a Down in der Rod Laver
Arena genießen.
Danach bin ich weiter nach Adelaide gefahren, wo ich mich auch jetzt noch aufhalte. Eines der absoluten Highlights bisher war das dortige Soundwave
Festival. Slipknot und (noch einmal) System waren einfach nur awesome.
Übrigens springen die Australier auch mit FlipFlops im Moshpit herum – No
Worries also!
Nebenbei haben sich wieder mal meine Pläne geändert. Nachdem
nun der letzte Monat in der Familie wirklich gut war, ich plane Bonnie, die
Kleinste, mit nach Hause zu nehmen und mein Geld nicht für die gesamte
zweite Hälfte ausreicht, werde ich nochmal für knapp vier Wochen zu den
McIntyres zurückkommen.
Die Eltern werden nämlich im Mai für gut drei Wochen nach
Europa fliegen und haben mich gefragt ob ich so nett wäre die Nanny, welche sie
für die Zeit einstellen, zu unterstützen.
Da ich unheimlich nett bin, von und zu einem beliebigen Ort „ein-
und ausgeflogen“ werde und mein Gehalt erhöht wird, habe ich mich einverstanden
erklärt.
So ist nun die Westküste, zu der ich wahrscheinlich aus
Zeit- und Kostengründen eh nicht gefahren wäre, endgültig gestrichen. Zwar ein wenig schade, aber immerhin habe ich jetzt die Möglichkeit die
komplette Ostküste zu bereisen.
In wenigen Tagen werde ich also nach Cairns fliegen und
von dort bis hin nach Sydney im Zeitraum von etwa einem Monat herunterfahren. Dann
steht zu guter Letzt noch das Center Australiens mit Alice Springs, dem Uluru
und dem Kings Canyon NP auf dem Plan, bevor
es wieder nach Melbourne zur Gastfamilie geht.
Ja und dann verlasse ich Australien auch schon gen Südostasien und bewege mich somit langsam wieder langsam in Richtung Deutschland.
Ja und dann verlasse ich Australien auch schon gen Südostasien und bewege mich somit langsam wieder langsam in Richtung Deutschland.
Übrigens ist bereits Bergfest, was bedeutet, dass mir nur
noch etwa 4 ½ Monate bleiben.
Die Zeit ist bisher unheimlich schnell rumgegangen.
Allerdings habe ich beschlossen mein Visum nicht zu erweitern und kein zweites
Jahr dran zu hängen. Dafür sehne ich mich zu sehr danach, wieder mal richtig
den Kopf anzustrengen und studieren zu dürfen.
Morgen geht es dann nach Barossa Valley um beim Winetasting
auch die letzten Gehirnzellen zu verlieren ;)
Bis demnächst,
Tina











Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen